2020 und die Auswirkung auf Glamping

Wir können es nicht ignorieren: es war ein verrücktes Jahr. Auch dieses Jahr geht zu Ende. Wie immer blicken wir zurück und schauen wir mit einem frischen Blick ins Jahr 2021 mit Herrn Robin van Kooten, Mitinhaber von Outstanding.

Das Jahr der Herausforderungen

Weltweit wurde Glamping noch beliebter. Outstanding konnte das ausnutzen. Dieses Jahr standen wir (wie auch der Rest der Welt) vor einer völlig neuen Herausforderung. Hilflos mussten wir zuschauen, wie unsere Kunden hart getroffen wurden.

 Wie haben Sie diese ungewisse Zeit erlebt, Herr von Kooten, und was macht sie für Sie als Unternehmer?

“Wir mussten dieses Jahr tatsächlich umschalten. Nach einigen ungewissen Wochen spürten wir wieder festen Boden unter den Füßen in Bezug auf Montage und Lieferungen für 2020. Mit Blick auf die Saison 2021 versuchen wir uns auf die Chancen zu fokussieren. Zuvor lagen viele Chancen im Süden. Wegen der Abwesenheit von Zeltlern aus der Benelux-Union und Skandinavien, hat dieser Teil Europas es schwer gehabt. Diese Zeltler sind im eigenen Land geblieben. Infolgedessen sehen wir für diese Regionen mehr Möglichkeiten für 2020 und erwarten wir, dass die Nachfrage im Süden stärker stagnieren wird.”

Glamping (wieder)entdeckt

Zum Glück haben wir bemerkt, dass unsere Kunden Ihre Hoffnung und Ihr Vertrauen in dieser Branche bewahrt hatten. Was hatten Sie am meisten beeindruckt im täglichen Kontakt mit Kunden, Vertreter und Branchenkollegen?

„Weil wir spezialisiert sind auf Glamping, stehen wir eigentlich auf der richtigen Seite der Turismusbranche. Am Anfang des Jahres bestand noch große Unsicherheit über die Wirkung des Virus und Unklarheit über Maßnahmen der Regierung. Monate sind seitdem vergangen, die Sommersaison ist vorbei und die Mehrheit unserer Kunden blickt vertrauensvoll in die Zukunft. Die Popularität von Camping und Glamping hat eigentlich nur zugenommen. Viele Menschen haben das Zelten (wieder)entdeckt. Im Freien und in Kontakt mit der Natur zu sein, ist populär geworden!“

Auswirkungen auf die Freizeitindustrie

Jedes Jahr schauen wir den Vorfall des Jahres an die Sie am meisten beeindruckt haben. Für 2020 ist das nicht schwierig zu erraten: Was sind, Ihrer Meinung nach, die Auswirkungen von Covid-19 auf die Freizeitindustrie und was ist die Folge des Virus auf die Nachfrage nach Glamping?

„Wie ich gerade sagte, sehen nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden, die Zukunft positiv. Natürlich brauchen die südlichen Länder mehr Zeit, um sich finanziell zu erholen, aber ich bin davon überzeugt, dass auch dieser Markt in die Zukunft wieder wachsen wird.“

Vertrauen bewahren

Normalerweise frage ich am Ende des Jahres welches Kompliment Sie am meisten beeindruckt haben. Lass es uns dieses Jahr umdrehen: welches Kompliment oder welchen Tipp haben Sie für unsere Kunden und Lieferanten? Was möchten Sie ihnen am Ende dieses bizarren Jahres mitgeben?

„Schön, um das mal umzudrehen. Ich möchte anderen mitgeben vor allem in Möglichkeiten zu denken und Chancen zu sehen. Ich bin selbst ein großer Befürworter davon. Eine offene und positive Sichtweise gibt mir die Kraft und Energie, weiterzumachen. Auch wenn alles schiefläuft. Am Ende jedes Tunnels ist Licht. Wir schaffen das zusammen und auch die Wirtschaft wird sich – teilweise aufgrund einer guten Intervention unserer Regierung – erholen.

“Alles einfach besser machen”

Schauen wir uns dann einfach das Licht am Ende des Tunnels an. Mit welchem Gefühl schauen Sie sich das Jahr 2021 an, was erwarten Sie oder besser gesagt, was haben Sie vor Augen?

„Ich erwarte, dass das Unternehmen im kommenden Jahr wachsen wird, wenn es nicht in der Größe wäre, dann in Professionalität. Trotz Corona haben wir weiter in die Verbesserung unseres Unternehmens, unseres Produkts und in neue Kollegen investiert. Wir streben danach, immer ein exzellentes Unternehmen im Bereich Kundenzufriedenheit zu sein und dieses Jahr werden wir das in allen Bereichen weiter gestalten!“